Mit dem Leitfaden "Mountainbike-Trails" will die bfu einen der Hauptgründe aus der Welt schaffen, an denen Pläne für Bike-Strecken scheitern: die Ungewissheit, was bei der Realisierung eines Projekts auf einen zukommt – sei es als Initiant, Landbesitzer oder Behördenvertreter.
Der Ratgeber steht ganz im Zeichen der Sicherheit, auch Sicherheit für die Initianten, dass keine Anspruchsgruppe in der Projektphase vergessen geht. Sicherheit für die Behörden, dass eine Strecke bestmöglich realisiert und ausgeschildert wird, und zwar für die Benutzer wie für andere Erholungssuchende im Wald.
Der Leitfaden ist vergriffen und wird momentan überarbeitet. Sie können ihn als PDF herunterladen.
Schwierigkeitsgrad: Matrix
Um die Einschätzung des Schwierigkeitsgrades einer Strecke unabhängig vom fahrerischen Können, den Witterungsverhältnissen und dem gefahrenen Tempo zu ermöglichen, erarbeitete die bfu in Zusammenarbeit mit Streckenbau-Experten eine Reihe von Kriterien. Diese wurden für die Gesamtbewertung unterschiedlich stark gewichtet.
Da die Klassifizierung bereits aus dem Wintersport vertraut ist, empfiehlt die bfu, sich bei der Kennzeichnung des Schwierigkeitsgrades von Mountainbike-Strecken auf die drei Farben Blau (Anfänger), Rot (Fortgeschrittene), Schwarz und Doppel-Schwarz (Könner) zu stützen.
Hier finden Sie die Matrix zum Herunterladen (Excel-Datei)
Anleitung: Oben links kann man die Länge und den Höhenunterschied des Trails eingeben. Das berechnet automatisch das durchschnittliche Gefälle.
In den gelben Felder bei den Kriterien jeweils in einem Feld ein "1" eintragen. Das berechnet die entsprechenden Werte und gibt oben im farbigen Balken an, in welchem Farbbereich sich der Trail befindet.