Navigationslinks überspringen
Haus und Freizeit
Sport
Strassenverkehr
Sichere Bauten
Statistik
Forschung
Kurse und Tagungen
Sichere Produkte
Prävention in Schulen
Prävention in Betrieben
Sicherheit in den Gemeinden
Lexikon der Prävention
Medien
Medienmitteilungen
bfu-Statements
bfu-Positionspapiere
Marktkontrolle PrSG

10.10.2006 
„Ein Band fürs Leben“ geht in die zweite Runde 
Kampagne für den Gurt-Reflex – auch auf kurzen Strecken

Ein Klick, der über Leben oder Tod entscheiden kann: Der Sicherheitsgurt ist und bleibt das effizienteste Mittel, um Leib und Leben bei einem Autounfall zu schützen. Besonders innerorts und auf kurzen Strecken. Deshalb legt die Kampagne „Ein Band fürs Leben“ in ihrem zweiten Jahr den Schwerpunkt auf den Gurt-Reflex vom ersten Fahrmeter an.

 

Der Gurt ist „ein Band fürs Leben“. Nicht nur auf der Autobahn, sondern vom ersten Fahrmeter an. Also auch innerorts und auf kurzen Strecken. Mit dieser Hauptbotschaft rollt am 20. Oktober die zweite Welle der dreijährigen Sensibilisierungskampagne zur Förderung des Gurtentragens an. Wie die jährlichen bfu-Gurtenzählungen zeigen, werden die Gefahren des Stadtverkehrs nach wie vor unterschätzt. Während sich schweizweit auf der Autobahn mittlerweile 90 Prozent der Fahrzeuginsassen mit dem Gurt schützen, sind es innerorts nur 79 Prozent. Doch: Innerorts kommt es zu dreimal mehr Verkehrsunfällen als auf Autobahnen. Und: Selbst bei geringen Geschwindigkeiten ist der Gurt nicht nur das einfachste, sondern auch das effizienteste Mittel, um sich bei einem Unfall vor Verletzungen oder Schlimmerem zu schützen.

Der neue TV-Spot der Kampagne betont denn auch auf witzige und eindrückliche Weise, wie absurd es ist, sich nicht anzuschnallen und so ein unnötiges Risiko einzugehen. Mit einem interaktiven Spiel auf der Website der Kampagne, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gibt, werden auch junge Lenker und Lenkerinnen angesprochen. Neu ist ebenfalls, dass die Botschaft von „Ein Band fürs Leben“ aktiv mit der tatkräftigen Unterstützung der bfu-Sicherheitsdelegierten und der Polizei verbreitet wird. Diese werden am Wochenende des 20./21. Oktobers überall in der Schweiz Automobilisten auf die Wichtigkeit des Anschnallens hinweisen und zur Erinnerung daran ein kleines Präsent verteilen. Die Aktion wird ab dem 23. Oktober in einigen grösseren Schweizer Betrieben von Spezialisten für Sicherheit und Gesundheitsschutz fortgeführt.

Die dreiteilige Sensibilisierungskampagne „Ein Band fürs Leben“ wird von der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu, vom TCS und vom Verkehrssicherheitsrat im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit durchgeführt. Im ersten Kampagnenjahr 2005/2006 wurde generell auf die Wichtigkeit des Angurtens hingewiesen. Mit Erfolg: Nach vier Jahren der Stagnation sind die Tragquoten auf den Rücksitzen in diesem Jahr markant gestiegen (plus 15 Prozent). Die Rücksitzpassagiere, die die niedrigsten Tragquoten aufweisen und die Sicherung der Kinder im Auto werden den Schwerpunkt des dritten Aktionsjahres 2007/2008 bilden. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen für das konsequente Gurtentragen zu animieren. Wäre der Gurt-Reflex für alle Fahrzeuginsassen selbstverständlich, könnten in der Schweiz jährlich rund 60 Menschenleben gerettet werden.

 
  
 


  Zurück
Suche & Schnellzugriff