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10.08.2006 
Fahren mit Licht am Tag wird immer populärer 
54% der Autofahrer schalten bei schönem Wetter das Abblendlicht ein

In der Schweiz sind immer mehr Autofahrer tagsüber und bei schönem Wetter mit Abblendlicht unterwegs: Die entsprechende Zahl ist von 39 (2004) über 48 (2005) auf erfreuliche 54 Prozent im Jahre 2006 gestiegen. Dies geht aus der jährlich durchgeführten Zählung der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu hervor.

 

Die Zahl der Personenwagen, die tagsüber mit Abblendlicht fahren, ist seit dem letzten Jahr um 6 Prozent gestiegen: Die Lichteinschaltquote beträgt im Landesdurchschnitt mittlerweile 54 Prozent. Je nach Sprachregion findet diese Sicherheitsmassnahme unterschiedlich grosse Zustimmung. Während sie in der Deutschschweiz von 56 Prozent und im Tessin von 48 Prozent der Autofahrer umgesetzt wird, sind es in der Romandie lediglich 33 Prozent – auch wenn diese Ziffer in den letzten beiden Jahren um 13 Prozent gestiegen ist (2004: 20%).
 
Die Zählung 2006 bestätigt frühere Ergebnisse. So wird Tagfahrlicht auf Autobahnen (65%) häufiger eingeschaltet als ausserorts (53%) oder innerorts (48%). Doch gerade bei dichtem Verkehr, beispielsweise in der Stadt, entfaltet die Massnahme ihre grösste Wirkung. Da sich Fahrzeuge mit Licht besser von der Umgebung abheben, werden sie leichter wahrgenommen und ihre Distanz sowie Geschwindigkeit korrekter eingeschätzt. Dies hat für sämtliche Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit zur Folge, denn auch die schwächsten unter ihnen, seien es Fussgänger oder Radfahrer, können so Gefahren früher erkennen und sich vor ihnen schützen.

Fahren mit Licht am Tag stösst zudem auf immer grössere Akzeptanz: Gemäss einer repräsentative Umfrage, die das Marktforschungs-Institut Demoscope im Auftrag der bfu im Mai 2006 bei rund tausend Personen durchgeführt hat, äusserten 68 Prozent der befragten Autofahrer ihre Zustimmung zur geltenden Soll-Vorschrift. 64 Prozent würden es sogar begrüssen, wenn das Fahren mit Licht am Tag für Personenwagen obligatorisch werden würde.

 

Informationen: bfu-Medienstelle, Tel. 031 390 21 11

 
  
 


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