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15.12.2003 
42 Prozent fahren bei schönem Wetter mit Licht 
Abschluss der Kampagne „Motor an. Licht ein!“

Erfolg für die Kampagne „Motor an. Licht ein!“: Die Zahl der Autofahrer/-innen, die auch bei schöner Witterung tagsüber mit Abblendlicht unterwegs sind, ist innert zwei Jahren von 12 auf 42 Prozent gestiegen. Zugenommen hat auch die Akzeptanz eines Lichtobligatoriums: In einer Umfrage der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu sprachen sich 64 Prozent für diese Sicherheitsmassnahme aus.

 

„Die Abblendlichter oder Tagfahrlichter sollen bei Motorfahrzeugen auch tagsüber eingeschaltet sein.“ Diese Vorschrift wurde am 1. Januar 2002 in der Verkehrsregelnverordnung verankert und von der jetzt abgeschlossenen Gemeinschaftskampagne der bfu mit 18 weiteren Organisationen begleitet. Mit Erfolg: Fuhren 2001 nur gerade 12 Prozent der Autofahrer/-innen bei schöner Witterung (hell und sonnig) mit Licht, waren es ein Jahr später immerhin 25 Prozent und heuer bereits 42 Prozent. Eine weitere substantielle Steigerung ist nur mit dem obligatorischen Einbau einer Lichteinschaltautomatik zu erreichen. Die bfu fordert deshalb die Realisierung dieser Massnahme, mit der Beleuchtung und Sichtbarkeit der Fahrzeuge verbessert werden können.

 

„Fahren mit Licht am Tag“ nützt sämtlichen Strassenbenützern: Der Kontrast zwischen der Umgebung und dem Fahrzeug ist – unabhängig von den Witterungsverhältnissen – wesentlich grösser und der Verkehr wird – auch im seitlichen Bereich – deutlich besser wahrgenommen. Zudem können Distanz und Geschwindigkeit herannahender Fahrzeuge leichter eingeschätzt werden. Bei jeder zweiten Kollision tagsüber ist das Übersehen von anderen Verkehrsteilnehmern zumindest eine Mitursache. „Fahren mit Licht am Tag“ ist deshalb eine vernünftige Lösung für dieses Problem.

 

Diese Meinung wird von immer mehr Leuten geteilt. In einer repräsentativen Umfrage, welche das Marktforschungs-Institut Demoscope 2003 im Auftrag der bfu durchgeführt hat, glauben 63 Prozent der Befragten, „dass Unfälle vermieden werden können, wenn alle Autos auch am Tag das Licht eingeschaltet haben“. 2001 waren erst 54 Prozent, 1999 gar erst 31 Prozent dieser Auffassung. Auch die Zahl derjenigen, die ein Lichtobligatorium befürworten, ist von 29 Prozent (1999) über 56 Prozent (2001) auf mittlerweile 64 Prozent gestiegen.

 
  
 


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