Paragliden, Speedriding
Speedflying kombiniert Gleitschirmfliegen und Skifahren. Die Sportler fliegen in Boden-/Hangnähe und heben nach kurzen Bodenberührungen wieder ab. Die dafür verwendeten Gleitschirme mit kleiner Fläche führen zu Geschwindigkeiten über 50 km/h. Dies und die Geländenähe machen Speedflying anspruchsvoll. Speedflying wird von den Versicherungen als Wagnis betrachtet, d. h. die Versicherungsleistungen werden bei einem Unfall gekürzt oder verweigert. In der Schweiz sind bisher 9 Speedflyer tödlich verunglückt. Speedflying braucht in der Schweiz ein Gleitschirmbrevet mit einer Speedflying-Erweiterung.
Tipps:
- Lassen Sie sich bei einem Speedflying-Instruktor ausbilden.
- Fliegen Sie nur in Zonen, die für das Speedflying ausgeschieden wurden, auf keinen Fall auf Schneesportpisten.
- Tragen Sie Helm und Rückenschutz.
- Holen Sie Informationen über das Abfahrts- und Fluggelände ein.
Siehe auch:
Freeriden, Deltafliegen, Gleitschirmfliegen, Rückenprotektoren, Schneesporthelme, Skifahren, Snowboarden