Ziel
Die Teilnehmenden lernen unfallbedingte Verletzungen als wichtiges Thema der öffentlichen Gesundheit wahrzunehmen. Sie kennen die zentralen Fragen und Konzepte der Unfallforschung und -prävention in den Bereichen Strassenverkehr, Haushalt und Sport. Anhand von Beispielen wird insbesondere die verhaltenswissenschaftliche Dimension von Präventionsprogrammen verdeutlicht.
Zielpublikum
Absolvent/innen des MPH-Lehrganges; Personen, die im Bereich Public Health Präventions- oder Forschungsprogramme durchführen; Verkehrsplaner/innen, Gerichtsmediziner/innen, Verkehrspsycholog/innen
Inhalt
Mit 960000 unfallbedingten Verletzungen und 1860 Todesfällen jährlich ist die Schweizer Bevölkerung im Strassenverkehr, Haushalt und Sport mittlerweile viel stärker gefährdet als am Arbeitsplatz. Das Ausmass dieses Problems wird im Vergleich zu anderen Gesundheitsrisiken verdeutlicht. Anhand von Beispielen wird gezeigt, dass Prävention fast ausschliesslich durch eine Verknüpfung der drei Hauptstrategien Engineering, Education und Enforcement möglich ist. Beispiele wissenschaftlicher Evaluation von Präventionsmassnahmen zeigen Optimierungsmöglichkeiten auf.
Dauer
3 Tage
Kurshäufigkeit
alle 3 Jahre
Kursdaten
24. - 26.03.2010
Anmeldeschluss
24.01.2010
Anforderungen
Kenntnisse verhaltenswissenschaftlicher Grundlagen
Teilnehmerzahl
10 - 20 Teilnehmer
Ort
bfu, Bern
Kosten
CHF 1150.00 Kursbeitrag inkl. Kursmaterial
Bemerkungen
Kurs führt zu 1,5 ECTS-Punkten - angerechnet im Themenbereich 8
Weitere Infos unter: Interuniversitärer Weiterbildungsstudiengang PUBLIC HEALTH
Kontakt:
r.hayoz@bfu.ch