Navigationslinks überspringen
Haus und Freizeit
Sport
Strassenverkehr
Sichere Bauten
Statistik
Forschung
Forschungsergebnisse
Vision Zero
Was ist Vision Zero?
Vision Zero in der Schweiz
VESIPO 2002
Via sicura: Bericht 2005
Vertiefungen zu Vision Zero
News
Articles and publications
Kurse und Tagungen
Sichere Produkte
Prävention in Schulen
Prävention in Betrieben
Sicherheit in den Gemeinden
Lexikon der Prävention
Marktkontrolle PrSG
Vision Zero 
Vision Zero in der Schweiz 

Vision Zero ist ein ultimatives und daher langfristiges Ziel. Es ist bewusst visionär formuliert, denn eine Vision setzt Energien und kreative Gedanken frei. Vision Zero lässt sich freilich nur schrittweise umsetzen. Die bfu hat daher vorgeschlagen, entsprechend dem Vorgehen der EU, Zwischenziele zu formulieren. So soll in der Schweiz innerhalb von 10 Jahren, d.h. von 2000 bis 2010, die Zahl der Getöteten und schwer Verletzten im Strassenverkehr halbiert werden.

 

Das Bundesamt für Strassen (Astra) sowie das für den Strassenverkehr zuständige Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) verfolgen dieses mittelfristige Ziel, um die tödlich Verunfallenden von knapp 600 (Basisjahr: 2000) auf 300 beziehungsweise die schwer verletzten Personen auf 3000 zu reduzieren. Damit ist nicht gemeint, dass diese Zahl von Opfern künftig in Kauf genommen würde, sondern dass schrittweise aber mit besonderen Massnahmen vorzugehen ist.

Das schweizerische Strassensystem soll deshalb so gestaltet werden, dass menschliche Fehler der Verkehrsteilnehmenden keine tödlichen Folgen mehr haben können. Dazu benötigte die Schweiz eine eigentliche Strassenverkehrssicherheitspolitik, die Standards für einen sicheren und umweltfreundlichen Strassenverkehr setzt. Bundesrat Moritz Leuenberger, Vorsteher des UVEK, hat daher das Astra beauftragt, Sicherheitsmassnahmen zu erarbeiten, die als Grundlage für eine neue Verkehrssicherheitspolitik dienen können. Dieser Auftrag wurde in Form eines Projekts (genannt VESIPO) bearbeitet, wobei bereits im Jahr  2000 die bfu zur  Unterstützung beigezogen wurde. Zentrales Element war die Konkretisierung von Vision Zero. Insbesondere sollten die Zwischenziele, Massnahmen und Bedingungen sowie der Rechtsetzungs- und Finanzierungsbedarf formuliert werden.

Die Lancierung von Vision Zero in der Schweiz hat zur Erhöhung der Sicherheit im Strassenverkehr einiges bewirkt. Namentlich die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung sowie bei Politikerinnen und Politikern. So konnten die Studien VESIPO zur Umsetzung von Vision Zero entstehen und die Entwicklung von Sicherheitsmassnahmen intensivieren.

 

 

 

 

 

Suche & Schnellzugriff